Geschichte der Hauptschule / Mittelschule Garching - Fotos



Am 5. Oktober 1957 wurde das Schulhaus eingeweiht. Im Jahr 2007 wird die Schule also ihren 50. Geburtstag feiern können. Aus diesem Anlass werden wir an dieser Stelle Fotos aus der Geschichte der Schule veröffentlichen.


Der jetzige Bau II war der erste Bau der neuen Schule. Das Schulhaus hatte noch ein Satteldach. Der zweite Stock wurde erst 1970 darauf gebaut.

Hier ein Foto aus dieser Zeit vor dem Umbau des Dachs. Es zeigt den Blick von der St.-Severin-Kirche aus auf das Schulgebäude im Hintergrund. Im Vordergrund sind Kommunionskinder zu sehen.




Luftbild der Schulanlage aus Google-Earth.

Der Lehrer Hans Stieglitz 1906, ein Jahr nach der Übernahme der Oberlehrerstelle in Garching. Mit seiner Frau Rosina hatte er seiner Zeit vier Töchter und drei Söhne.
Der Lehrer vermittelte seinen Schülern ein hohes Allgemeinwissen. Er war sehr streng, andererseits aber auch humorvoll.
Die Bevölkerung von Garching verdankt ihm ihre älteste Chronik "Der Lehrer auf der Heimatscholle", deren erste Auflage 1909 erschienen ist.
(aus "Garching bei München in alten Ansichten Band 2" von Dr. Odward Geisel, 1992)

Schülerfoto von 1904 mit Fräulein Laura. Die meisten Kinder sind barfuß gelaufen. Bei vielen, auch bei manchen Mädchen, waren die Köpfe kahlgeschoren, um der Läuseplage Herr zu werden, die seinerzeit in Garching grassierte. Die Namen der Schüler sind bekannt und im Stadtarchiv verzeichnet.
(aus "Garching bei München in alten Ansichten Band 2" von Dr. Odward Geisel, 1992)

Klassenaufnahme von 1911/12 mit Oberlehrer Frank (Mitte). Die kurzgeschorenen Haare der Buben weisen auf die damalige Läuseplage hin, ein Indiz für die ärmlichen häuslichen Verhältnisse in vielen Garchinger Familien. Für die Aufnahme waren alle säuberlich eingekleidet und hatten Schuhe an. Die Schülernamen sind bis auf eine Ausnahme bekannt und im Stadtarchiv aufgezeichnet.
(aus "Garching bei München in alten Ansichten Band 2" von Dr. Odward Geisel, 1992)

Bubenklasse 1912. Ab Mitte 1912 kam als Nachfolgerin der außerordentlichen strengen und gefürchteten Lehrerin Fräulein Lindemann, die wegen Elternklagen versetzt wurde, Fräulein Wally Unger für die ersten drei Klassen nach Garching. Im Foto zeigt sie zwar einen strengen Blick, sie ist aber bei ihren noch lebenden Schülern in guter Erinnerung. Beachtenswert ist, daß die Schüler Schuhe tragen, ein Hinweis darauf, für wie wichtig das Klassenfoto erachtet wurde. Mit einer Ausnahme sind die Schülernamen bekannt und im Stadtarchiv verzeichnet.
(aus "Garching bei München in alten Ansichten Band 2" von Dr. Odward Geisel, 1992)

Schüleraufnahme von 1920. Oberlehrer Frank (rechts) war sehr streng und gab für manchen Schreibfehler eine "Tatzen". Neben dem Schuldienst versah er, wie früher jeder Lehrer, auch die Aufgaben als Gemeindeschreiber und als Organist, ab 1913 übernahm er zusätzlich die Posthalterei. Die "Frank-Villa" in der Mühlgasse ist von ihm erbaut worden. Pfarrer Stein (links) war ebenfalls ein strenger Erzieher, nur bei den Ministranten war er etwas nachsichtiger. Der Grünwald Josef, einer seiner Ministranten, meinte dazu in einem Rückblick spaßig: "... sonst hättn mir eahm vielleicht glei kündigt."
(aus "Garching bei München in alten Ansichten Band 2" von Dr. Odward Geisel, 1992)

Schülerjahrgang von 1923 mit der Lehrerin Fräulein Sieber. Die Aufnahme entstand um 1930. Die Namen der Kinder sind bekannt und können im Stadtarchiv eingesehen werden.
(aus "Garching bei München in alten Ansichten Band 2" von Dr. Odward Geisel, 1992)



Grundschule Hochbrück, ein Stück Garchinger Schulgeschichte. Die Aufnahme zeigt das erste Schulgebäude des Ortsteils mit den Schülern des Schuljahres 1958/59, deren Namen sämtlich im Stadtarchiv verzeichnet sind. Die Schule fand 1951 durch den von den Eltern durchgeführten Umbau einer Baracke des ehemaligen SS-Schulungslagers eine vorübergehende Bleibe, bis 1964 ein neues Schilhaus bezogen werden konnte.
(aus "Garching bei München in alten Ansichten Band 2" von Dr. Odward Geisel, 1992)



Das Lehrerkollegium 1965