Generalsanierung der Grundschule und Hauptschule / Mittelschule an der St.-Severin-Straße

Generalsanierung der Hauptschule, Oktober 2010:
Neueinrichtung des Physiksaals

Im Oktober 2010 wurde mit Hilfe von Herrn Dr. Grünsfelder der Physiksaal der HS Garching komplett neu eingerichtet. Ein Dankeschön geht auch an die Helfer aus der 9. Klasse, die unzählige Pakete ausgepackt und richtig eingeordnet haben. Die Lehrkräfte können ab sofort den nun vollständig eingerichtet Fachraum für Schülerversuche in den Bereichen Physik, Chemie und Biologie nutzen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Stadt Garching, die die Finanzierung im Rahmen der Generalsanierung komplett übernommen hat.

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Oktober 2009:
Bau I: Umfangreiche Umbauarbeiten am Dach und im Innenbereich, jetzt auch mit Kran.

Generalsanierung Oktober 2009

Generalsanierung Oktober 2009


Juni/Juli 2009:
Gleich nach dem Umzug in den Pfingsferien begannen die Abbrucharbeiten am Bauteil A (früher BauI). Fenster, Decken, Böden, Installationen mussten herausgerissen werden. Auf der Nordseite wurde eine Außentreppe bis in den zweiten Stock errichtet. Die Küche wird im neuen Schuljahr trotz der Renovierungsarbeiten nutzbar sein. Ende Juli wurde dann auch mit der Sanierung der Turnhalle begonnen.


Die neue Mensa mit den neuen Tischen und Stühlen, im Hintergrund die Essensausgabe


Der neue Werkraum neben der Mensa


Die neue Grundschulaula - bis zum Umzug in Bauteil A auch die Aula der Hauptschule


Im Bauteil B gibt es jetzt einen Aufzug.


27.5.2009: Einweihung des Bauteils B

Zeitungsartikel vom 28.5.2009 Münchner Merkur – Ausgabe Landkreis München-Nord

SANIERUNG DER GRUND- UND HAUPTSCHULE

Hightech im Klassenzimmer: Lehrer unterrichten an Mediensäulen

Garching - Die Großbaustelle der Grund- und Hauptschule Garching hat gerade einmal die Halbzeit erreicht, da wurde einigen Schülern und Vertretern der Stadt schon einmal ein Blick in die Zukunft gestattet. Gestern präsentierten die Stadt-Verantwortlichen, Architekt Ralf Löw von der Firma Coplan und Schulleiter Franz Morawietz die fertigen Räume der Bauabschnitte B und C.

Schon die Einführung in der neuen Aula der Schule zeigte, dass eigentlich kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Bunte Wände erstrahlten in einem tageslichtdurchfluteten Raum und dazu erklärte Löw die besonderen Materialien. Boden und Decke verhindern Schall und Lärm. Auch die Gänge bergen viele, vor allem farbliche Raffinessen. In einem Flur ist auf der einen Seite eine blaue Wand und gegenüber eine weiße, was insgesamt wie hellblau wirkt. So soll die Garchinger Schule zur bunten Lern- und Erlebniswelt werden.

In den noch leeren Klassenzimmern gibt es nur drei längs durch den Raum verlaufende Leuchtstoffröhren. Das Herzstück der Klassenräume ist die Mediensäule an der Wand, an der künftig die Tafel hängt. In, diesem Pfeiler befindet sich die ganze Raumtechnik inklusive eines Telefonanschlusses, um etwa für den Rektor erreichbar zu sein oder Notrufe absetzen zu können. "Die Musikhotline ist aber kein Notruf", scherzte Olga Stein mit Blick auf die Schüler.

Sie koordiniert im Bauamt der Stadt Garching die Maßnahme federführend. Nicht immer konnte sie so lächeln wie bei dieser Halbzeit-Führung. Olga Stein hatte mit dem Projekt viel Arbeit, denn durch die vielen beteiligten Firmen kommt es immer wieder zu Verschiebungen. Unterm Strich ist sie aber zufrieden mit dem Verlauf der Maßnahme, auch weil die Stadt von Insolvenzen beteiligter Firmen verschont blieb.

Derzeit deutet alles darauf hin, dass die Generalsanierung von Grund- und Hauptschule in dem gesteckten Finanzrahmen von zehn Millionen Euro bleibt. Die ganze Maßnahme soll bis zum Beginn des Schuljahres 2010/11 abgeschlossen werden.

Einst Schwimmbad - bald Mensa: Architekt Ralf Löw führt Schüler durch die umgestalteten Räume.
In einem Jahr soll die Sanierung abgeschlossen sein.   FOTO: MICHALEK

Im Mittelpunkt der Besichtigung stand aber die Mensa im ehemaligen Schwimmbad. Hier bekommt die Stadt einen hoch modernen und todschicken Mehrzweckraum mit Lichtkunst an den Wänden, viel Tageslicht und einem eingebauten Beamer samt ausfahrbarer Leinwand. Dieser Raum soll auch zur Präsentation von Abschlussarbeiten genutzt werden und kann zukünftig Vereinen oder Institutionen wie etwa der VHS zur Verfügung gestellt werden. Die Möglichkeiten der Mensa sind vielfältig. Vor allem aber haben die Schüler vor dem Raum einen abgeschirmten Innenhof, in dem sie bei schönem Wetter an der frischen Luft essen können.         

NICO BAUER


Frau Bürgermeisterin Gabor erklärte, dass die Stadt Garching viel Geld ausgab, damit die Hauptschule so schön umgebaut werden konnte. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich auf den Einzug gleich nach den Pfingstferien.


Hier in der Mensa wird zukünftig das Essen ausgegeben.


Beeindruckt waren alle vom in der Decke versteckten Beamer und der automatisch herunterfahrenden Leinwand - ideal für Präsentationen und Filmvorführungen. Die Mensa wird sicher für viele Veranstaltung ein idealer Ort werden.


April 2009:

Die Malerarbeiten an der Außenfassade sind jetzt weitgehend abgeschlossen. Hier der Eingang zur neuen Aula der Grundschule:

In den Klassenzimmern werden jetzt die Böden verlegt, hier ein Blick in den neuen Kunstraum.

Wie hier in der neuen Aula der Grundschule werden in vielen Räumen Steinfußböden verlegt.

Auch in der Mensa wurde der Steinboden bereits verlegt.

Hier ist die Mensa von außen zu sehen. Man kann sich vorstellen, dass hier in diesem interessanten Raum eine Art Cafe im Freien entstehen könnte.

Auch der zukünftige Pausenverkaufsstand des Hausmeisters hat bereits Gestalt angenommen.




März 2009:

Die Fassade wurde bereits gestrichen und auch der Ausbau der Klassenzimmer macht gute Fortschritte. In den Pfingstferien wird also voraussichtlich der Einzug in den renovierten Bau II stattfinden.




12. Februar 2009:

Der Innenausbau wird von vielen Firmen mit großem Tempo ausgeführt, allerdings bleibt auch noch sehr viel zu tun. Hier einige Fotos zum Stand der Arbeiten.

Generalsanierung Februar 2009
Gang im Erdgeschoss im Bau II


Neue, abgehängte Decken im Erdgeschoss Bau II,
im Hintergrund das Fenster zur Hauptschulaula


Die Wandfließen in den neuen Toiletten im 1. Stock Bau II


Im Keller, in der Nähe der Mensa, ist ein Raum, in dem Strom- und Datenkabel enden.
Es wird sehr viel moderne Technik nach der Sanierung geben.


Die neue Grundschulaula ist schon als zukünftig schöner Raum zu erahnen.


Ein Highlight wird die neue Mensa sein - sehr groß, hell, ein interessanter Raum.
Kaum zu glauben, dass hier früher das Schwimmbad war.


Zeitungsartikel zum Tag der offenen Tür und zum Gesundheitstag am 22.11.2008

Klassen fühlen sich mittlerweile wohl in Containern

Garching - Nach und nach werden die Grund- und Hauptschüler der Schule St. Severin alle die Klassen in den Containern kennen lernen. Am Samstag luden Schulleitung und Elternbeirat zur Besichtigung des Provisoriums. Johanna Scharl, Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule, berichtete von einigen Problemen. Die provisorische Heizung sollte erst Mitte Oktober eingebaut werden, doch Mitte September war es schon bitterkalt. Fünf von acht Klassenlehrern waren krank, Rektorin Hildegunde Kümmerling stand kurz davor. Die Kinder wurden immer wieder darauf hingewiesen, warm angezogen in den Unterricht zu kommen.

Die Grundschulleiterin sprach das Problem immer wieder an und ging davon aus, dass nach einer Woche am Montag, 22. September, die Klassenzimmer wieder warm sind. Dem war nicht so. "Am Dienstag hätte ich die Kinder wieder nach Hause geschickt", sagt die Rektorin. Doch am Vorabend hatte die Heizung zu laufen begonnen, nachdem zuvor sich auch Johanna Scharl bei Bürgermeisterin Hannelore Gabor massiv beschwert hatte. Die hatte wohl Druck gemacht.

Hauptschulrektor Franz Morawietz erklärte beim "Tag des offenen Containers", dass auch in diesen Wochen die Probleme zu meistern waren und für die Kinder keine Gesundheitsgefahr bestand. Aktuell gibt es noch ein Problem, weil durch ein Loch in einer Wand kalte Luft in die Turnhalle zieht. Auch das sollte die nächsten Tage behoben werden. "Das ist ein kleines Problem", sagt Morawietz zu dem kalten Sporthallenboden, "aber ärgerlich."

Unterdessen werden die fünften und sechsten Klassen schon in den Containern unterrichtet. Im Laufe der Kornplettsanierung folgen Ende 2009 die siebten bis neunten Klassen, später die Grundschule. Größter Unterschied zwischen den alten und den provisorischen Klassenzimmern ist die Größe. Die Container haben gesetzlich vorgegebene Standardmaße, im Bestand sind die Klassenzimmer viel großzügiger. "In den Containern haben wir beste Verhältnisse", erklärte Morawietz bei der Führung zu Bürgermeisterin Hannelore Gabor, "natürlich ist es nicht perfekt, aber es geht."

Auch Lehrerin Martina Kauschinger bestätigte, "dass die Atmosphäre sehr gut ist. Unsere fünften und sechsten fühlen sich hier wohl." Franz Morawitz freut sich schon auf die sanierte Schule in ein paar Jahren, in der die großen Klassenzimmer erhalten bleiben. Die Größe der Räume war für ihn der wichtigste Faktor: "Ich habe mich energisch gegen einen Neubau gewehrt - Gottseidank!" nb


Oktober 2008:
Die neue Aula ist im Rohbau fertig, dafür wird jetzt verstärkt an der neuen Mensa gebaut. Von außen zu sehen ist das neue Dach mit Isolierung im Bau II und vor allem die komplette Isolierung der Wände von Bau II. Durch diese ganzen Isolationsmaßnahmen wird es in Zukunft sicher nicht mehr so heiß in den obersten Stockwerken werden und - in Zukunft noch wichtiger - es wird bedeutend weniger geheizt werden müssen. Der Innenausbau macht ebenfalls Fortschritte, Elektroarbeiten, Sanitäranlagensanierung und Heizanlagenerneuerung gehen zügig voran. Allerdings ist schon noch sehr viel zu tun, und dass der Bau II im Frühjahr wieder bezogen werden soll, kann man sich im Moment nur schwer vorstellen.



September 2008:
Umbauarbeiten in der Turnhalle, umfangreiche Umbauarbeiten für die neue Mensa im ehemaligen Schwimmbad. Die neue Aula der Grundschule nimmt Formen an.



Ende Juli 2008:
Mittlerweile haben wir es uns in den Containern wohnlich gemacht.
Die Abrissarbeiten im Bau II gingen zügig weiter, der Pausenhof der Grundschule füllte sich immer weiter mit Abfallcontainern und Baumaterial, die Keller wurden isoliert, der Eingang zu den Containern ist jetzt rot gestrichen und viele Arbeiten mehr wurden getan.










So sieht der Ausgang Süd des Baus II jetzt aus.




Im ehemalige Klassenzimmer von Herrn Özcan
im Erdgeschoss des Baus II wurden die Decke, der Boden
und die Wandverschalung herausgerissen.


Ein Blick in den Gang im Erdgeschoss von Bau II.

Anfang Juli 2008:
Jetzt hieß es alles einpacken, was im Bau II war. Die 5. und 6. Klassen zogen in die Container. Auch die Nachmittagsbetreuung von Frau Piljugin, der Speiseraum der Ganztagsklasse, das Schülercafe, das Förderlehrerzimmer und der Handarbeitsraum zogen in die Container um. Die Räume sind überraschend schön und hell. Auch die Hitze ist nicht so groß wie befürchtet, im Gegenteil das Raumklima ist angenehmer als im Bau II. Zur Pause geht es ebenerdig auf die Wiese des Sportplatzes, eine Pausenglocke gibt es auch nicht, so fühlen wir uns fast wie in einer kleinen Dorfschule.

Um den Bau II herum wurde aufgegraben und die Wände des Kellers isoliert. Die Abbrucharbeiten für die neue Aula der Grundschule gingen weiter und im Bau II begannen die Bauarbeiter, Decken, Böden, Wandverschalungen usw. herauszureißen.







Anfang Juni 2008:
Die Aula der Grundschule wird erweitert. Im Pausenhof der Grundschule wird ein Kran aufgestellt, durch den Pausenhof der Hauptschule verläuft jetzt ein Bauzaun und die Container werden für den Umzug vorbereitet.











April 2008: Beginn der Generalsanierung
Die Bauarbeiten begannen mit Abrissarbeiten in den Bereichen:
Nordeingang, Südeingang Grundschule, Hausmeisterbereich, Umkleideräume der Turnhalle sowie im Schwimmbad. Der Durchgang zur Grundschule wurde gesperrt, die Turnhalle und die Grundschule sind jetzt nur noch über den Horteingang im Westen erreichbar.

Der nächste große Bauabschnitt, die Sanierung von Bau II, beginnt vermutlich im Mai/Juni mit dem Aufstellen der Container auf dem Sportplatz. Im Juni folgt dann der Umzug der Hauptschule aus dem Bau II in die Container.
In den Containern werden während dieses Bauabschnitts sein: die fünften und sechsten Klassen, die Nachmittagsbetreuung von Frau Piljugin mit Essensraum, die Schulsozialarbeit mit Büro, ein Handarbeitsraum und das Förderzimmer von Frau Kauschinger.

Hier Fotos vom April 2008:

Generalsanierung April 2008

Generalsanierung April 2008

Generalsanierung April 2008

Generalsanierung April 2008

Generalsanierung April 2008
So sieht es jetzt in den Umkleideräumen der Turnhalle aus.



Sa/So 8./9.12.2007 Münchner Merkur, Landkreis Nord

Artikel von Nico Bauer

Sanierungspläne für Hauptschule St. Severin wackeln

Kostenexplosion um vier Millionen

Die Sanierung der Schule St. Severin würde nicht 7,5 sondern 11,4 Millionen Euro kosten. Da schluckten die Stadträte im Hauptausschuss.

Garching - Normalerweise passt kein Blatt Papier zwischen Bürgermeister Manfred Solbrig und seine SPD-Fraktion. Doch auf einmal war alles anders, als im Haupt- und Finanzausschuss die Kostenberechnung für die Generalsanierung der Grund- und Hauptschule vorgestellt wurde. Von einer bereinigten Steigerung über sieben Prozent war erst die Rede, doch am Ende kam das böse Erwachen. Die Grobkostenschätzung von 7,5 Millionen Euro steigerte sich in der genauen Berechnung auf 11,4 Millionen. Und damit wackelt die Sanierung, die Solbrig und Planer Ralf Löw (Firma Coplan) durchsetzen wollten. Mit Karl-Peter Weber (BfG) und der SPD-Fraktion als treibenden Kräften wurde die Sanierungsentscheidung vertagt. Die Fraktionen wollen beraten und ermitteln, wieviel ein Neubau kostet.

„Seit 1957 wursteln hier schon fünf verschiedene Architekten herum", schimpfte Karl-Peter Weber. Für ihn war diese Generalsanierung der falsche Weg: „Wir haben da lauter Klumpp und stecken auch noch elf Millionen Euro rein." Auch der Vorschlag von Bürgermeister Solbrig, wegen des Baus der Dreifachturnhalle die Erweiterung der Turnhalle zu streichen, änderte für ihn die Situation nicht. Dies würde die Kosten um rund eine Million senken.

Die Verwaltung hatte fest mit der Zustimmung des Hauptausschusses gerechnet, weil die Vergabe der weiteren Architektenleistungen und die Auftragsvergabe für die Container (rund 350 000 Euro) als nächste Punkte auf der Tagesordnung standen. Ausgerechnet die SPD machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. „Erfahrungsgemäß laufen die Kosten davon", sagte Fraktionssprecher Rudi Naisar, „und dann kommen wir in die Kategorie, in der über einen Neubau nachgedacht werden muss." Auch Götz Braun (SPD) befürchtet „bei zweistelligen Summen immer diese Eigendynamik."

Der sichtlich angefressene Planer Ralf Löw, der sein in den letzten eineinhalb Jahren entworfenes Konzept in Frage gestellt sah, schätzte die Kosten für einen Schulneubau auf grüner Weise auf 16 bis 17 Millionen Euro. Diese Zahlen brachten die Vertreter aller vier Gruppierungen noch mehr ins Grübeln. „Jeder von uns hat Bauchweh", sagte Florian Baierl (Unabhängige Garchinger). Durch die Bank entstand der Wunsch, in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses dieses Thema noch einmal zu beraten und bis dahin Kosten für einen Neubau an anderer Stelle sowie den Neubau auf dem jetzigen Schulgrundstück grob zu berechnen.

Die Vertagung wurde mit 11:1 (Gegenstimme: Norbert Fröhler, CSU) beschlossen. Auf einmal wackelt die Generalsanierung der Garchinger Schule.