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Ganztagsschule Mittagsbetreuung
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Bericht der Mittagsbetreuung in der Gebundenen Ganztagsschule im Schuljahr 2008/2009
>>> Bericht als pdf-Datei
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3. Mai 2009: Die Ganztagsklassen im Profil
Seit ein paar Wochen gehen die beiden Ganztagsklassen mit den Betreuern immer donnerstags ins Jugendzentrum Profil. Der Kreisjugendring stellt uns die Räume in dieser Zeit exklusiv zur Verfügung. Wir bedanken uns dafür. Die Besuche im Profil wurden schnell zu einer beliebten Unternehmung, das kann man unschwer erkennen:





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April / Mai: Mittagessen und Mittagsbetreuung in der Schule

Basteln mit Frau Listl-Krause

Frau Torun gibt das Essen im Schülercafe aus -
bis die neue Mensa fertig ist, noch unser Provisorium für das Mittagessen.
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2. April 2009: Besuch und Aufführung im Seniorenheim
3 Zeitungsartikel und Fotos:
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SZ Landkreis München Ausgabe Nord, 6. April 2009
Schüler besuchen Senioren
Jugend lernt, dass das Leben auch ernste Seiten hat
Garching ∎ „Soziales Engagement" haben sich die zwei Ganztagesklassen der Hauptschule Garching zur Aufgabe gemacht. Sie besuchten das örtliche Seniorenzentrum. Die Bewohner konnten sich über Theateraufführungen und Gesangseinlagen der Fünft- und Sechstklässler freuen. Hakan Özcan, Klassenlehrer der 5a, und Roland Moroff, 6a, haben sich zusammengeschlossen, um ihren Schülern das Thema Jung und Alt näher zubringen. In Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin Elisabeth Geisler-Moroder kamen sie auf die Idee, diesen Aspekt den Kindern durch eine Kooperation mit dem Seniorenzentrum zu ermöglichen.
Sowohl von den Kindern als auch der Leitung des Zentrums wurde der Vorschlag gut angenommen. Magdalena Schwindsackl, Heimleiterin, und Monika Schlett, Sozialberaterin des Zentrums, waren froh, endlich eine Hauptschule in ihrem Haus begrüßen zu können. „Meist kommen Klassen aus Gymnasien oder Realschulen. Hauptschüler sind aber auch eine wichtige Zielgruppe, nicht zuletzt, um bei ihnen den Berufswunsch als Krankenpfleger wecken zu können", so Magdalena Schwindsackl.
Als die erste Klasse zu Besuch kam, sangen die Senioren selbst und haben gemeinsam mit den Schülern Musikstücke eingeübt. Das stärkte das Selbstbewusstsein der Kinder und half ihnen, beim nächsten Mal wesentlich entspannter und vertrauter mit den Heimbewohnern umgehen zu können. Als Belohnung gab es hinterher Pizza für alle. Der Kontakt zwischen Alt und Jung sei sehr wichtig, sagt Schlett. Die Schüler sollten möglichst früh lernen, dass neben dem Spaß auch ernste Themen wie Krankheit auf sie zukommen können. Schwindsackl betont die Relevanz des sozialen Engagements in der heutigen Gesellschaft. Auch den Bewohnern des Seniorenzentrums hat der Besuch der Schüler sehr gefallen. Engelbert Ebermayer: „Es ist wirklich bewundernswert, was die Kinder auf die Beine gestellt haben."
Sehr erfreut sind die Initiatoren darüber, dass ein Ende des Projekts so schnell nicht in Sicht ist. Einige Kinder haben sich dazu entschlossen, einmal wöchentlich in ihrer Mittagspause bei den Senioren vorbeizuschauen. yg

Ein Theaterstück führen Schülerinnen und Schüler im Garchinger Seniorenzentrum auf. Die Bewohner sind nicht nur wegen der schauspielerischen Fähigkeiten der jungen Leute begeistert. sa/Foto: Schmidt
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Münchener Nord-Rundschau, 8. April 2009
Und Sie mögen sich doch
Hauptschüler gehen ins Seniorenzentrum - und kommen jetzt wohl öfter ...
Garching • Eindeutig: Es war Liebe auf den ersten Blick zwischen Engelbert, 82, Bewohner des Pflegeheims im Seniorenzentrum Garching, und Tom, Flah, Recep, Burak und ihren Freunden aus der 5. und 6. Ganztagsklasse der Hauptschule. »Playboy-Opa« nennen die Schüler den ehemaligen Polizisten, »weil er immer so endcoole Sprüche drauf hat« - »und wie der so erzählt, das macht eben nur er, Mann.«
Kennengelernt haben sich die Schüler und Ebermayer sowie seine Seniorenzentrum-Mitbewohner durch eine Initiative der beiden Klassenlehrer, Roland Moroff und Hakan Özcan. Die Idee: »Soziales Lernen« funktioniert nicht theoretisch und kann in der Praxis im besten Falle nicht nur den Schülern, sondern zum Beispiel alten Menschen richtig Spaß machen. Und wenn das erste Kennenlernen gut funktioniert, wird vielleicht sogar mehr daraus: Eine wöchentliche Begegnung von »Alt und Jung«, bei der einzelne Schülerinnen und Schüler ihren »Lieblingsmenschen« im Seniorenzentrum besuchen, sich unterhalten, mal etwas spielen oder spazieren gehen. Es hat gut funktioniert, das erste Kennenlernen. In der vergangenen Woche gestalteten die Hauptschüler eine Stunde mit Musik, Tanz und Theater im Pflegeheim - und wer gerade nicht auf der Bühne stand, mischte sich unter das Publikum, mit wenig Berührungsängsten auf beiden Seiten.

Zum Bühnenprogramm der Schüler gehörten auch Szenen aus dem Stück »2222« von Franzi Klingelhöfer. Der Name des Stücks ist als Jahreszahl zu lesen. So stellten in einer Szene Schülerinnen Greise in jugendlichen Körpern dar, die auf einem Treffen die Vor- und Nachteile der auf ein beliebiges Alter einstellbaren »Lebensuhr« diskutierten.
Ein klarer Vorteil: Sie brauchen nicht auf die »knackigen Jungs« zu verzichten. Doch nach und nach tauchen auch unrerwartete Nachteile auf: Eifersüchtige Enkelinnen, fruchtlose Diskussionen mit Teenagern, die einen nicht als Erwachsenen mit Lebenserfahrung ernst nehmen und dann diese bleierne Langeweile ...
Im anschließenden Gespräch mit der Münchener Nord-Rundschau wird deutlich, dass das Stück und die Begegnung mit den Bewohnern des Seniorenzentrums in den jungen Schauspielerinnen einiges bewegt hat. So haben Julia und Steffi, die als Verstärkung aus der siebten Klasse mitgekommen sind, gleich bei der Leiterin des Pflegeheims, Magdalena Schwindsackl, ihr Interesse an einem Praktikum bekundet. Die freut sich darüber umso mehr; als sie von Anfang an in den Schülern »potenzielle spätere Berufsinteressenten« gesehen hat. »Ich hoffe, dass ihnen die Lust bleibt, langfristig zu kommen«, sagt sie - und erzählt, dass einige Schüler sich schon früher gerne in der Nähe des Seniorenzentrums aufhielten, sich aber, nie reingetraut und sich »immer nur negativ bemerkbar gemacht« hätten. Elisabeth Geisler-Moroder, die als Jugendsozialarbeiterin den Besuch der Schüler von Seiten der Schule koordiniert hat, zeigt sich begeistert, wie schnell »ihre« Schüler Hemmschwellen im Umgang mit den zum Teil altersbedingt behinderten Menschen abgebaut haben und glaubt an eine Fortsetzung des Projekts. Die ist für die meisten Schüler längst beschlossene Sache - »diese glücklichen Gesichter« will nicht nur Steffi wieder sehen. Eva Mäkler
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Münchner Merkur 5.4.2009
Soziales Projekt der Hauptschule Garching
Soziales Engagement hat die Hauptschule Garching bei einem Projekt auf den Stundenplan gesetzt.
VON MOMIR TAKAC
Garching "Kamera läuft", sagt der Kameramann. Die Straßenumfrage kann beginnen. "Wie sehen sie ihre Zukunft?", fragt die Reporterin einen Passanten. "Schwarz, total schwarz", antwortet er. Im Rahmen ihres Projekttages unter dem Motto "Soziales Engagement" präsentierten Schüler der 5a und 6a der Hauptschule Garching den Senioren des Pflegezentrums am Mühlfeldweg Ausschnitte aus einem Theaterstück, das sich auf witzige Art mit dem Thema "Altwerden" beschäftigt. Die Auszüge aus dem Stück, das die Schüler demnächst an ihrer Schule aufführen wollen, sind aber nur Teil eines bunten Unterhaltungsprogrammes, das sie gemeinsam mit ihren Lehrern Hakan Özcan und Roland Moroff für die Senioren vorbereitet haben.

"2222" heißt das Bühnenstück, das von Franzi Klingelhöfer geschrieben wurde. Passanten werden von einer Reporterin gefragt, wie sie sich die Zukunft im Jahr 2222 vorstellen. Wegen der teils düsteren Aussichten entsteht die Idee einer "Verjüngungsuhr", mit der man seine Zukunft und das Alter selbst bestimmen kann.
Im zweiten Ausschnitt sitzen die Schüler als "Kaffeetanten" verkleidet im Seniorenclub und plaudern über Vor- und Nachteile des Verjüngens. Man kommt letztlich zu dem Entschluss, dass man das Altern nicht manipulieren sollte, sondern es hinnehmen müsse.
Spielerisch setzen sich die Schüler in dem Stück mit dem Alter auseinander. Es ist ein Teil des Projektes, das Miteinander von Alt und Jung zu fördern. "Mit dem Besuch sollen sie bestehende Berührungsängste gegenüber der Einrichtung und ihren Bewohnern abbauen", erklärt Heimleiterin Magdalena Schwindsackl.
Zwei Mal waren die Senioren zuvor bereits zu Gast an der Schule und sangen Lieder für die Schüler. Diesmal war es umgekehrt, von Berührungsängsten war nichts zu spüren. Die Kinder spielten nicht nur Theater, sondern sangen auch selbstbewusst Lieder wie "Im Wagen vor mir" oder "Sailing" von Rod Stewart. Bei "Itsy Bitsy Teeny Weeny" klatschten die Senioren kräftig im Takt mit. Auch eine Tanzeinlage, für die fleißig in den Mittagspausen geübt wurde, gehörte zum Programm.
Gemeinsam mit der Jugendsozialarbeit initiierte die Schule dieses Projekt, das die Heimleiterin Magdalena Schwindsackl sofort begrüßte. "Hier können die Schüler lernen, dass soziales Engagement nötig ist und dass das Leben nicht nur aus Spaß besteht." Sie hofft, dass die Kooperation auch in Zukunft fortgeführt wird. "Vielleicht finden sich einzelne Schülergruppen, die einmal pro Woche den Weg in das Seniorenzentrum finden und sich mit den alten Leuten etwas beschäftigen." Und sie sagt: "Ich freue mich, dass wir auch mal eine Hauptschule zu Besuch haben, sonst waren es immer Realschulen und Gymnasien."
Die Hauptschüler sieht Heimleiterin Magdalena Schwindsackl als potenzielle Anwärter für einen Beruf in der Pflege. "Deshalb gilt es, möglichst früh Kontakt herzustellen."
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Artikel in "Forsches Garching" Heft Nr. 4/09 vom 8.4.2009

Ganztagesklassen der Hauptschule besuchen Bücherei
Eine der vielen Aufgaben des Kreisjugendring München-Land in Garching ist die Betreuung der Ganztagsklassen in der Mittagszeit an der Hauptschule in Garching. Frau Rosemarie Altmann organisiert die vielen ehrenamtlichen Helfer, welche sie bei dieser Aufgabe unterstützen. Neben dem täglichen Programm (Sport, Spiel, Kreativität) in der Mittagspause der Ganztagsklassen, stehen in regelmäßigen Abständen Besuche in der Stadtbücherei Garching an.
Das überaus reichhaltige Angebot an Büchern, Zeitschriften, Comics und Spielen begeistert die Kinder und auch die Betreuer. Das kostenlose Surfen im Internet ist aber der absolute Renner, von dem die Kinder eifrigst Gebrauch machen. Die Angestellten der Bücherei erklären liebevoll alle Angebote und unterstützen die Betreuer, wo sie nur können. Weitere Besuche sind daher geplant.


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